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Brautag: Nordisch Kellerbier

Ich weiß nicht mehr, wie oft wir dieses Bier schon gebraut haben. Aber es waren mehrere Male und es war jedesmal lecker. Und jedesmal unterschiedlichen Hopfen verwendet: Apollo, Herkules und Magnum waren schon dran. Heute wird es Centennial.

Also mal sehen, wie es so läuft. Die Maische ist um kurz vor 10 Uhr schon in der letzten Rast und gleich geht’s in den Läuterbottich.

Der Inkbird darf heute mal Thermometer sein. Warten auf 78 Grad…

Biere für die Brauschau 2018

Anfang des Jahres war ja schon klar, dass auch in 2018 wieder eine Brauschau stattfinden wird. Also muss auch frisches Bier her. Also was machen wir?
Altbewährtes neu brauen oder etwas neues ausprobieren?

Wir haben uns für zwei neue Rezepte entschieden. Es wurden:

Krümelmonster Cookie Stout

Wie der Name schon sagt ein Stout, das eindeutig nach Cookies schmeckt und bei dem wir glauben, dass das Krümelmonster wohl seinen Spaß daran hätte.

Sandstrand

Ein belgisches Wit mit Koriander und Kardamom Note – sehr weich im Geschmack mit einem herrlichen Duft und sehr cremigem Schaum.

Wir sind natürlich gespannt, wie die beiden Kandidaten auf der Brauschau beim Publikum ankommen und freuen uns schon sehr auf die Teilnahme und den sicher wieder sehr anstrengenden aber auch sehr schönen Tag mit den Braufreunden und den Freunden des handwerklich gebrauten Bieres.

Kreative Schaffenspause

Den Winter haben wir für eine kreative Schaffenspause genutzt. Irgendwann muss man ja das ganze gebraute Bier auch mal trinken. Dann sind wir losgezogen und haben uns für eine neue Brauanlage interessiert. Diese und jene angesehen – erst im Internet und später dann live vor Ort. Mit vielen Leuten gesprochen, Preise verglichen und überlegt, was wohl das Richtige für unser schönes Hobby sein mag.

Die Entscheidung war nicht enfach: Nehmen wir eine 70 Liter Anlage, eine 100er oder 150 Liter? Und muss es Gas sein, oder geht es auch mit Strom? Gasbrenner im Keller und der viele Nebel dazu – geht das?
Wir habens probiert mit einem 14kW Brenner und einem 100 Liter Topf. Es geht nicht. Und es ist auch zu gefährtlich.
Also neuen Ort suchen. Das ist jetzt Teil vom überdachten Außengelände. Andere Leute würden vielleicht „Garage“ sagen – oder Carport.

Da musste dann Wasser und Strom hin gelegt werden in ausreichender Dimensionierung.

Letztlich entschieden haben wir uns für eine 100 Liter Anlage – gebaut von einem, der was davon versteht und quasi jeden Tag Brauanlagen unterschiedlicher Art und Größe herstellt. Wir haben es gesehen: Paletten voller Edelstahl Teile, Kisten mit Ventilen, Rohren und Bögen, eine großartige Werkstatt und ein Metallbau Experte, der auch noch Hobbybrauer ist. Was kann einem besseres passieren?

Also wurde in den letzten Monaten die Anlage gebaut mit zwei 100 Liter Töpfen zum Kochen und Läutern mit eingebauten Bodenabflüssen und eingelegtem Läuterboden. Dann noch ein 70 Liter Topf für den Nachguss. Dazu zwei 14kW Hockerkocher. Das Rührwerk haben wir uns selbst gebaut mit einem starken VW Scheibenwischer Motor. Dazu noch ein paar Schläuche, Eimer und Pumpe für 100° heiße Lebensmittel und schon kanns losgehen.

So ganz nebenbei mussten wir auch noch die Biere für die Brauschau 2018 brauen – aber dazu in einem anderen Artikel mehr.

Nordisch Kellerbier ist abgefüllt

Nachdem am Mittwoch beim Brauen der nächsten Brauspezialität – es soll dann mal wieder ein Kölsch (oder Rhölsch…) werden – unser Rührwerk den Dienst versagt hat und die 40 Liter Maische von Hand gerührt werden mussten, ist heute dann das Nordisch Kellerbier in diverse Fässer und Flaschen abgefüllt worden.

Das Rhölsch darf jetzt reifen und wird dann noch zur echten Spezialität, wenn es mit Ella Hopfen gestopft wird. Mit 12 Brix in die Gärung gegangen. Mal sehen, was am Ende dabei herauskommt. Wir sind gespannt.

Die Untersuchung des Motors und Getriebes des Rührwerks hat die Ereknntnis gebracht, dass dort alles ok ist. Neu eingefettet ist das nun ordentlich gewartete Rührwerk wieder einsatzbereit.

Tatsächlich defekt ist das billige Schaltnetzteil. 12V, 5A steht drauf. Aber innen drin ist einges schwarz und durchgebrannt.Unter anderem das IC in der Mitte des Bildes, der Transistor links am Kühlkörper, ein Leistungswiederstand, ein Kondensator und die Schutzdiode… Die Typenbezeichnungen sind mit weggeschmort – das macht den Ersatz etwas aufwändiger – also leider ab in den Elektronik Schrott.

Da lohnt leider keine Reparatur. Mal wieder die geplante Obszoleszenz zugeschlagen. Neues Netzteil bei Amazon bestellt. Alles paletti 🙂

 

Endlich wieder Brauen

Nach längerer Pause wegen diverser Urlaube und anderer Verpflichtungen kam das Brau-Equipment heute endlich wieder zum Einsatz.

Und es wird mal wieder Nordisch Kellerbier. Wie schon gelegentlich gebraut und getrunken. Heute gebraut wird es ca. zu Weihnachten trinkfertig sein. Silvester soll es Herr nein werden. Passt also gut.