Archiv der Kategorie: Brauen

Brau-Plan 2023

Wir haben uns heute mal hingesetzt und einen Plan für das neue Jahr 2023 gemacht.

Zwischen den Brau-Tagen liegen auch ein paar Events, wo wir hinfahren wollen und einige weitere Touren ganz ohne Event. Nur mit Bier haben die irgendwie immer zu tun.

Der vorläufige Plan

Die Rezepte sind schonmal ausgesucht aus der Liste unserer Klassiker. Zum einfacheren Auffinden auch auf der Seite Brau-Plan eingetragen.

Die Zutaten sind aufgelistet und werden – soweit nicht vorhanden – die Tage dann mal bestellt.

Touren, Events und Festivals

Wo gehts hin in 2023 ?

Wie jedes Jahr fahren wir auch diesen Herbst am ersten September-Wochenende zur Lingener Bierkultur. Und im Oktober dann nach Trier ins Blesius Garten zum 9. Trierer Bierfestival bei Kraft-Bräu.

In Trier werden wir wieder einen Stand haben – was es dort geben wird, geben wir erst bekannt, wenn es gebraut ist und schmeckt …

Zwischendurch gehts in die Fränkische Schweiz für ein paar Tage auf Bier-Radtour. Da gibt es viel zu entdecken, was mit Bier und Brauen zu tun hat. Planung läuft.

Und natürlich werden wir Seb im Kraft-Bräu auch noch einen gelegentlichen Besuch in Trier abstatten. So wie es aussieht, pünktlich zur Eröffnung der Biergarten Saison am ersten Mai.

Die alte Posthalterei in Lingen besuchen wir auch nochmal. Da das ja quasi um die Ecke ist, wird das eine eher spontane Fahrt. Passt auch mal gut an einem Samstag.

Dazwischen liegen dann noch die Termine der Braufreunde Münster – unserem heimischen Brauverein. Da sind die Daten noch nicht bekannt. Aber geplant ist so einiges. Ob es wieder eine Brauschau geben wird ist wohl leider eher unwahrscheinlich, da uns eine geeignete Lokation in Münster fehlt.

Also: Wird ein spannendes Bier- und Brau-Jahr 2023. Prost !

Sommerlicher Brautag im November

Heute ist Brauen von für und mit dem Brauverein angesagt. Die Brauer-Kollegen aus dem Verein brauen im Läuterwerk. Wir haben uns entschlossen, unseren Teil in unserer Brauwerkstatt in Rheine zu brauen und dann den fertigen Sud mit nach Münster zu nehmen.

Dort wird dann die Gärung zentral im Läuterwerk von Vorty gemanaged und am Ende der Gärung die Sude alle miteinander verschnitten und im Holzfass gereift. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.

Bei uns gehts ganz normal los mit dem Schroten.

Beim Einmaischen stellen wir dann fest: Der Motor will nicht mehr so recht mitmachen. Das Rührwerk droht auszufallen.

Also kurzerhand einmal zerlegen, reinigen, neu fetten und hoffen, dass es nochmal durchhält. Langer Rede kurzer Sinn: Hat geklappt. Trotzdem wird direkt ein Ersatzmotor neu bestellt. Wichtig: Das Gewinde muss zu unserem Rührwerk passen.

Wie schön, wenn der Sud kocht …
… und man Zeit für eine kleine Kaffeepause in der Herbstsonne hat 🙂

Am Ende war der Sud fertig – 50 Liter für den Verein, 50 Liter für uns.

Mal sehen, ob unser Teil des Sudes nicht zu dünn geraten ist, um noch ein gutes Bier zu werden – wenn auch ein leichtes.

Wir stellen mal an mit 11,5° Brix und der 34/70 Hefe.

Lingener Bierkultur 2022

Nachdem letztes Jahr unter Corona Bedingungen alles etwas anders war, ist es dieses Jahr wieder nahezu wie vor der Corona Zeit. Die Lingener Bierkultur im bekannten Stil mit vielen Brauern, Brauereien und tollen Bieren.

Übrigens sind wir schon seit mindestens fünf Jahren mit diesem Foto auf der Webseite der Lingener Bierkultur als „Werbegesichter“ zu sehen. Sehr preiswerte Models…

Und natürlich haben wir auch dieses Jahr wieder viele tolle Biere probiert. Demnächst werden wir in Trier auf dem dortigen 8. Trierer Bierfestival ja dann zum ersten mal selbst hinter dem Tresen stehen und unser eigenes Bier ausschenken. Wir sind schon irre gespannt!

Übrigens ist auch die Musik jedes Jahr live und sehr gut passend zum Event. Dieses Mal war die „Bühne“ im Innenraum platziert, was sehr gut angekommen ist.

Brauen im Läuterwerk

Heute waren wir den ganzen Tag zu Gast im Läuterwerk bei Marcus Vortkamp, um uns Bier für das 8. Trierer Bierfestival zu brauen.

Es ging früh los mit dem Einmaischen – Vorty hatte schon ordentlich angeheizt und das Malz war fertig geschrotet:

125kg Pilsener Malz und 3 kg Weizenmalz.

Einmaischen um 9.00 Uhr bei 62° in 400 l Hauptguss. Was für eine Maische! Dann ging’s für 45 Minuten auf 66° und dann für 10 Minuten auf 78°. Nach erfolgreicher Jodprobe geläutert.

Kurz nach 12.30 Uhr mit dem Würze Kochen begonnen – und so 500 l Würze brauchten dann auch mal ein paar Minuten, bis es richtig kocht. Kurz nach 14.00 Uhr waren wir dann mit dem Kochen durch. Die Hopfengaben von 500g Enigma kamen nach 50 Minuten, 300g Fuggles nach weiteren 30 Minuten und 200g Fuggles in den Whirlpool bei 80°.

Ein super Tag so ein Brautag, wenn man ein paar Hände mehr zur Verfügung hat…

Der ganze Brauvorgang geht doch bei 500 l etwas anders was die Zeiten für Aufheizen auf die verschiedenen Temperaturen angeht. Auch das Läutern und Umpumpen in die Sudpfanne dauern einfach mal etwas länger.

Trotzdem waren wir nach rund 8 Stunden fertig, der Sud im Gärtank und die Anlage wieder sauber.

Den Sud im Gärtank dann auf Temperatur gebracht und mit der obergärigen BE-256 Hefe bei ca. 20° angestellt. Vorty hat dann nach der Hauptgärung bei 12° Brix noch 50 l Quittensaft (pasteurisiert) dazugegeben. Den Zucker hat die Hefe dann auch gerne noch verknuspert.

Vielen Dank Vorty 😀

Herrlicher Brautag im März: MyBock 2022

Wieder ein erfolgreicher Brautag absolviert und unser Maibock „MyBock“ ist im Gärtank.

Mit einer Stammwürze vom 15,5° Plato wird’s wohl ein ordentlicher Bock werden. Mal sehen, wie die Gärung läuft.

Angepeilt sind unsere üblichen 100 l mit 30 IBU, 18 EBC und irgendwas bei 7,x vol.% Alkoholgehalt.

75 l Hauptguss, 49l Nachguss – so ungefähr. Das wird dann wie immer dynamisch angepasst.

Dafür nehmen wir

  • Wiener Malz: 10kg
  • Münchner Malz: 8 kg
  • Pilsener Malz: 4 kg
  • Sauermalz: 1 kg
  •  

Brautag im Sommer – ein Kölsch!

Herrliches Sommerwetter im Juni. Der perfekte Brautag.

Wir haben uns wieder eine neue Variante vorgenommen: Ein Kölsch. Darf nicht so heißen, denn dann müssten wir in Köln brauen und nicht in Rheine, aber uns wird schon ein Name einfallen am Ende.

Hat auf jeden Fall wieder viel Spaß gemacht.

(So dunkel ist es übrigens geworden, weil wir Wiener Malz statt Pilsener Malz genommen haben).

Wir haben auch ordentlich Hopfen reingehauen – wird dann wohl doch weniger mit einem Kölsch gemeinsam haben.

Rezept von Maischemalzundmehr.de

Für ein Kölsch siehts irgendwie sehr dunkel aus.

Bierdeckel

Liebe Bierdeckelsammler,
in der letzten Zeit sind bei uns einige Anfragen von Bierdeckelsammlern eingegangen. Wir lassen allerdings nicht regelmäßig Bierdeckel drucken. Insofern haben wir nur sehr begrenzte Mengen zur Verfügung.
Daher bitten wir von Sammler-Anfragen derzeit abzusehen, da wir diese leider momentan nicht erfüllen können. Wenn wir zukünftig eine größere Auflage drucken lassen, werden wir das hier auf der Seite sicher bekanntgeben.
Herzlichen Dank fürs Verständnis.
Eure Brauer vom Hopfen-Kessel

Erster Brautag im neuen Jahr 2019: Fränkisches Braunbier

Auf der neuen Anlage direkt mal einen neuen Bierstil ausprobieren: Wir haben uns ein Rezept für ein Fränkisches Braunbier rausgesucht. Vom Typ her ein dunkles Lager.

Um 10.30 wird eingemaischt. Zur Mittagszeit sind wir mit dem Maischen fertig und kurz danach klappt auch das Läutern hervorragend. Die Kochzeit endet kurz vor 15 Uhr. Gehopft wird mit Styrian Aurora und Perle.

Schnelle Sache heute – trotz kaltem Januarwetter. Der Gasverbrauch ist auf jeden Fall ordentlich hoch.

Rezept bei Maischemalzundmehr.de

Volle Konzentration beim Einmaischen
Maischen läuft …
Gas läuft…