Endlich wieder Brauen

Nach längerer Pause wegen diverser Urlaube und anderer Verpflichtungen kam das Brau-Equipment heute endlich wieder zum Einsatz.

Und es wird mal wieder Nordisch Kellerbier. Wie schon gelegentlich gebraut und getrunken. Heute gebraut wird es ca. zu Weihnachten trinkfertig sein. Silvester soll es Herr nein werden. Passt also gut.

Grünhopfen-Bier. Oder auch Rosi II

Wir haben gedacht, wir machen einfach das gleiche Bier mit unserem „wilden Hopfen“, wie letztes Jahr nach der Ernte. Nur dank der besseren Ernte einfach mehr Bier.

Aber so einfach ist das wie immer nicht, da wir einfach andere Malze da haben und auch andere Hefe. Die gute alte Notti ist aus und so muss eben eine bzw. zwei S-04 den Dienst übernehmen. Allerdings erst morgen, wenn der Sud abgekühlt ist auf unter 25°C.

Aber das Brauen nach dem Hopfen Ernten hat schon mal wieder enorm Spaß gemacht.

Der semi-profi-Läutergrant hat schon gute Dienste getan. Die Befestigung muss noch überdacht werden. Kabelbinder sind doch auf Dauer suboptimal.

Wahnsinn: knapp 20 Brix haben wir nicht so oft. Wird wohl doch ein gutes Bier.

Der Grünhopfen darf in einem schicken Sack mit in die Würze:

Und zur Rosi wird es durch dieses hübsche Gewächs des heimischen Gartens:

Hendi Platte am Energiezähler

Technik in Action. Die Hendi zieht ganz ordentlich Energie. Fast 15A und knapp unter der Nennleistung von 3,5kW.

 

Nachdem der Sud jetzt durch ist und wir ablesen können, was so an Energie gebraucht wurde, sind wir dann – nur für die Hendi ohne den anderen Kocher und das Rührwerk – schonmal bei entspannten 6288 Wh, also knapp 6,3 kWh.

Hopfenernte 2017

Die Sonne scheint ein letztes Mal auf den Hopfen im Garten, bevor er jetzt geerntet wird 🙂

 

Herrlicher Duft …

 

Ernte in Aktion.

 

… und noch mehr Aktion … live dabei

 

Und ab damit ins Grünhopfenbier …

Zuwachs in der Technik

Irgendwie ist unser Kocher nicht mehr so fit. Ein Jahr Bier brauen, und schon macht die anfänglich ordentliche Technik schlapp. Also muss jetzt eine Hendi Platte her, eine Temperatursteuerung aka Inkbird ITC-310T-B und schon kann der Brauspaß weitergehen. Mit dem Inkbird kann man dann die Rasten bei der Maische wunderbar in Temperatur und Dauer steuern. 

Tja, leider kann der Inkbird nur 10A schalten. Die Hendi hat aber 3,5 kW – also fast 16A zu schaltenden Strom.

Daher muss noch ein Schütz dazwischen, das dann auch 16A unter Last schalten kann. Ab in die Werkstatt und ein paar Teile zusammengesucht:

  • Ein kleines Gehäuse – (leicht verstaubt) ✔
  • Ein Schütz – (schon älter, aber noch gut) ✔
  • Ein paar Kabel ✔
  • Ein paar dicke Kabel (auch 2,52 genannt) ✔
  • Eine Einbausteckdose ✔
  • und Amazon lieferte noch gerne einen Energiezähler für kleines Geld dazu 🙂

Jetzt noch fix zusammenbauen.

Stufe 1:

Erstmal das Schütz im Gehäuseboden verschrauben. Dann die Aussparungen für den Energiezähler und die Steckdose in den Deckel fräsen. Ergebnis schon ganz ordentlich:

Stufe 2:

Jetzt die Verkabelung einbringen und die Kontrollleuchte einbauen. Fertig.
Funktionstest mit einem 2kW Heizlüfter sieht schon gut aus:

Und komplett fertig zusammengebaut – ready to brew:

Jetzt freue ich mich schon auf Morgen. Wer weiß, vielleicht wird es die erste automatisierte Maische bei uns im Braukeller 🙂

Flaschen spülen

Es gibt wie bei jedem Hobby wohl auch Schattenseiten. Flaschen spülen zum Beispiel… da bin ich immer froh, wenn ich fertig bin damit.

 

Jetzt aber ab in die Kiste und kopfüber trocknen 😀